VIP Gleitschirm-Safari Europa

Neben den beiden Hauptflugbergen Elfer und Schlick2000 gibt es in der näheren Umgebung von Neustift noch weitere, ebenfalls sehr attraktive Flugmöglichkeiten.

Fliegen

Monika „Moni“ Eller
Monika "Moni" Eller

Die Europa-Flugsafari startet im Stubai und beinhaltet ein sehr abwechslungsreiches Programm: In Europas besten Fluggebieten erwarten dich ein Streifzug durch das Thermik- Technik-Programm, Groundhandling, Rückwärtstartraining und Streckenfluginfos. Außerdem lernst du mehrere Flugberge im Verlauf der Woche kennen. Bis jetzt sind alle Teilnehmer voll auf ihre Kosten kommen!

Sollte es für eine andere Region eine bessere Flugwetterprognose geben, reisen wir bequem in unseren Bussen in dieses Gebiet. Diese Flexibilität solltest du bitte im Interesse einer möglichst hohen Flugausbeute mitbringen.

Ablauf

Beginn der Flugsafari ist jeweils am 1. Tag um 9.00 Uhr im Alpen-Paragliding-Center Stubai Tirol.
Nach der Begrüßung erfolgen die Kurszielbesprechung, Ausrüstungscheck sowie der Wettercheck. In einer groben Wochenplanung legen wir fest, wo wir fliegen werden. Die weiteren Uhrzeiten und Treffpunkte geben die Fluglehrer in den Briefings täglich bekannt. Kursende ist am Samstag mit der Ankunft im APC Stubai bis etwa 21 Uhr.

Kursziele

  • Täglich ein neues Fluggebiet kennen lernen.

je nach Könnensstand:

  • Start- und Landeverbesserung
  • Thermikflüge
  • kleine Streckenflüge
  • Rückwärtsstarts
  • Rollen + Nicken
  • Ohrenanlegen + Beschleuniger
  • Hangsoaring
  • Toplanding

...und viel Spaß beim Fliegen!

Begleitpersonen & Anfahrt

Begleitpersonen können uns mit Privatautos begleiten. Sollten wir als Gruppe weiter wegfahren, mieten wir uns einen Bus und teilen die Kosten auf (ca. 25 EUR pro Person und Tag).

Bei der Safari versuchen wir, alle Flugberge direkt mit Lift und Bus bis zum Startplatz zu erreichen,  diese Kosten werden vom Teilnehmer beglichen. Gehzeiten von maximal ca. 20 Minuten sind pro Tag einzukalkulieren.

Unterkunft und Verpflegung

Buche deine Unterkunft im Stubai selbst, jedoch nur von Samstag auf Sonntag mit der Option der Verlängerung. So kann die Stubai-Flugsafari zum Beispiel auch in Südtirol, Italien, Slowenien oder in Frankreich stattfinden. Diese Flexibilität deinerseits ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Stubai-Flugsafari, dafür bietet Moni maximale Flugausbeute für deine Woche!

Falls wir wetterbedingt aus dem Stubaital fahren, wird die Unterkunft für die Gruppe von der Kursleitung organisiert.
Nette Hotels mit Frühstück und Abendessen kosten etwa 50 - 60 Euro im Doppelzimmer, Einzelzimmeraufschlag je Haus 5/ - 10 Euro.

Empfehlung

Diese Flugsafari mit Alpineinweisung ins Thermikfliegen ist zu empfehlen, wenn du dich nach der Ausbildung und nach einem Thermik-Technik-Training fliegerisch weiterentwickeln willst und wenn du neue Fluggebiete mit professioneller Betreuung erfliegen möchtest.

Qualifikation Empfehlung Voraussetzung
A-Lizenz  
nur für Streckenflüge: mind. B-Theorie  
Thermikerfahrung  
selbständig Starten  
selbständig Landen  
Vario/GPS  

Voraussetzungen

Dieses Angebot ist für Pilotinnen und Piloten ab A-Lizenz (Paragleiterschein), der Erfahrung aus mindestens 50 Höhenflügen und mit erfolgreicher Teilnahme an mindestens einem Fortbildungslehrgang (Thermik-Technik- oder Sicherheitstraining bzw. Groundhandlingkurs). Ideal ist, wenn du schon etwas Streckenflugerfahrung mitbringst.

Leistungen

  • max. 7 Teilnehmer
  • Thermiktraining mit Fluglehrer und Funkunterstützung
  • Soaring- und Groundhandlingtraining mit Fluglehrer und Funkunterstützung
  • Techniktraining mit Fluglehrer und Funkunterstützung
  • Streckenflugtraining mit Fluglehrer und Funkunterstützung*
  • Tägliches Meteorologiebriefing
  • Kursleitung durch ortskundige DHV-Skyperformance-Trainer und Fluglehrer
  • Geländebriefings
  • Videoanalysen
  • auf Wunsch: Organisation von Alternativ-/Rahmenprogramm

*Voraussetzung für Streckenflüge ist die bestandene B-Theorieprüfung

nicht im Preis enthalten: Bergfahrten (Seilbahn, Taxi oder eigene Busse), Start- und Landeplatzgebühr, Unterkunft und Verpflegung

Flugsafari Stubai - Preise
Österreich/Europa: Gleitschirm-Safari Europa Preis
Flugsafari in den Zentralalpen oder der Region mit der besten Flugwetterprognose, inkl. der oben genannten Leistungen 640 €
Papillon Stammkunden
(ab der 2. Teilnahme an einer Papillon-Reise) [?]
inkl. der oben genannten Leistungen
nur 590 €
optional: High End- Leihausrüstung (Prion 3, Alpha 6, Emotion 3, Mescal 4), EN-A, neu oder neuwertig. Wenn du im Anschluss an deine Flugwoche eine Ausrüstung kaufst, bekommst du 200 € angerechnet. Bei Fragen zu deiner Ausrüstung kannst du uns gerne anrufen. 350 €
optional: Standard-Leihausrüstung Evolution, EN-A. Wenn du im Anschluss an deine Flugwoche eine Ausrüstung kaufst, bekommst du die Leihgebühr voll angerechnet. 200 €

Alternativ kannst du dich auch per E-Mail, per Fax (06654 - 82 96) oder per Post anmelden. Unsere Adresse: Papillon Flugschulen, Wasserkuppe 46, 36129 Gersfeld.

Bei Fragen zur Anmeldung erreichst du das Flugschul-Büroteam täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter Tel. +49 (0)6654 - 75 48.

Feedback zu Stubai-Flugsafaris

Carsten zur Stubai-Flugsafari:
für die herzliche Betreuung und den weit überdurchschnittlichen Einsatz danken!

Flugsafaris beginnen lange vor der Safari. Bereits Ende letzten Jahres habe ich mich mit einigen der "Flying Socks" (Safari Juni 2010) verabredet und gleich noch einige andere Fliegerfreunde angeschrieben. Kleine Gruppen, individuelle Betreuung und eine Fluglehrerin, die (fast) alles dafür macht, um ihre Kunden in die Luft zu bekommen, das alles hatte ich denen versprochen. Ich habe damit offene Türen eingerannt, denn alle kannten bereits mein Feedback vom letzten Jahr, das im Papillon-Katalog abgedruckt wurde.

Tatsächlich ging die Betreuung bereits zu Hause los, denn per Email bekamen wir von Moni eine detaillierte Packliste, was alles einzupacken ist. So etwas hat zuletzt meine Mutter für mich für eine Klassenfahrt gemacht! Tatsächlich hat auch fast jeder bloß einen kleinen Trolley mit und niemand hat seine Dokumente vergessen. Na gut, ich habe mich wieder mit meiner Fotoausrüstung belastet, aber dennoch bin ich nicht derjenige mit dem meisten Gepäck, Eric ist mit kompletter Campingausrüstung und seinem halben Hausstand angereist!

Komisch nur, dass bis kurz vor Abfahrt die Reise noch nicht ausgebucht war. Den Grund dafür habe ich bei Ankunft in Neustift erfahren. Beim Grillen habe ich immer immer mehr Leute gefunden, die die Stubai-Flugsafari gebucht haben. Am nächsten Morgen dann die Gewissheit, die Teilnehmerliste enthält 14 Namen, also nicht die kleine erhoffte Gruppe und die familiäre Atmosphäre, die ich bei der letzten Safari so genossen hatte! Auch bei den anderen "Flying Socks" zunächst lange Gesichter und die Gewissheit, dass diese Safari anders wird. Werden wir halt im Stubaital bleiben, trotz bescheidener Wettervorhersage!

Aber schnell wird klar, Moni bleibt sich treu und bereitet die Truppe schon auf eine Flucht aus dem Stubaital vor! Ein zweiter Fluglehrer, ein zweiter Bus samt Fahrer wird organisiert. Wir lernen Josh kennen und sind zufrieden, dass wir nun am Start- und Landeplatz einen Fluglehrer haben. Vielleicht ist die große Gruppe ja doch nicht so schlecht! Am Elfer sollen wir erst mal zeigen, was wir noch drauf haben. Nicken, Rollen, Klapper, das volle Thermik/Technik-Programm wird aufgefrischt! Die Überraschung für Moni und Josh: Wir sind gut, trotz der großen Gruppe und der großen Altersspanne (bis 74!) gibt es keine Patzer! Alle starten gut und landen sicher und nach ein paar Tipps von Moni rollen, nicken und klappen auch alle wieder tadellos.

Die Großwetterlage lässt uns zwei Optionen, Bassano oder Monaco. Die Entscheidung fällt auf Bassano. Es ist näher und die meisten waren noch nicht dort. Sollte es zu überlaufen sein, bleiben uns in der Umgebung noch genug andere Ausweichmöglichkeiten. Montag um 16 Uhr soll Abfahrt sein. Als ich mit meinem Koffer an der Flugschule stehe, soaren die meisten noch am Elfer rum! Nach einer Fehlentscheidung bin ich lange vorher abgesoffen, dafür habe ich als einziger an diesem Tag die Dusche von innen gesehen!

Kaum sind alle gelandet (mit einem breiten Grinsen im Gesicht, wie ich neidvoll feststellen muss), geht’s auch schon los. Eilig werden alle Koffer geholt, auf die Busse und den Anhänger verteilt und die ungeduschten Piloten eingeladen. Bevor jemand über diesen Umstand meckern kann, lernen wir den Sumserpokal kennen, der Demjenigen verliehen wird, der am meisten herumsumst (meckert). Schnell wird es still im Bus, keiner will das Ding haben, auch ich rede nicht mehr über meinen verpatzten Soaringflug! Wir lernen Otti kennen, der den zweiten Bus fährt und schließen ihn schnell ins Herz!

Gegen 22 Uhr kommen wir in Bassano und waren überrascht, dass Moni bereits ein leckeres Abendessen am Garden Relais für uns organisiert hatte, direkt am Landeplatz, den wir natürlich gleich in Augenschein genommen haben. Das Abendessen war ein Vorgeschmack dessen, was uns in unserer Unterkunft Locanda Monte Grappa erwartete: Eigentlich waren wir nach dem üppigen Vorspeisen-Buffet schon satt, haben uns aber auch noch Hauptspeise und Nachtisch schmecken lassen. Sensationell gutes Essen und etliche Flaschen des delikaten Hausweins (preiswerter als Bier!) haben uns die nötige Bettschwere verschafft. Dank des wahrscheinlich meistgehassten Hahns Italiens waren die Nächte kurz.

Am nächsten Tag ging’s dann gleich hoch zum Thermik-Kurbeln am Panettone und dann zu einem ausgedehnten Geländeerkundungsflug bis zum Landeplatz am Garden Relais. Nach einer Stärkung wollte das Gelände noch weiter erkundet werden, diesmal vom Startplatz "da Bepi".

Der zweite Tag am Monte Grappa war dann wie geschaffen, einen neuen Schirm auszuprobieren. Da wir allein am Startplatz waren, ließ Moni uns erst einmal Groundhandeln und den Rückwärtsstart üben. Ziel war es, dass an diesem Tag jeder rückwärts startet. Mit Moni’s und Josh’s Unterstützung hat das schließlich auch jeder geschafft. Ich bin den Beiden sehr dankbar dafür, den Stress hätten sie sich nicht antun müssen! Mein Schirm hat mich jedenfalls bald auf fast 2.500 m hinaufgetragen und ich konnte mir das Treiben ganz entspannt von oben ansehen. Das war einer dieser unvergesslichen Flüge, die sich unauslöschbar ins Gehirn "einbrennen". Bis zum Meer habe ich von dort oben sehen können, ein absoluter Traum!

Ein wesentliches Merkmal der Flugsafari ist es, immer wieder neue Fluggebiete kennenzulernen und sich auf neue Start- und Landeplätze einzustellen. So hat sich Moni also bemüht, keine Routine am Monte Grappa aufkommen zu lassen und ist mit uns nach Feltre zum Monte Avena gefahren. Wir fanden einen traumhaft riesigen Startplatz vor und wieder war zunächst Groundhandling und Rückwärsstarttraining angesagt. Einige von uns konnten sich dann noch ihren Traum von der ersten Toplandung erfüllen, bestaunt von anwesenden Freifliegern.

Der erste Flug war wie immer ein Geländeerkundungsflug, der zweite sollte uns noch einige Zeit in Erinnerung und in den Knochen stecken bleiben. Von Überentwicklungen und fernem Grollen alarmiert, hieß es für uns, landen zu gehen. Für viele von uns war es eine neue und anstrengende Erfahrung, voll beschleunigt und mit angelegten Ohren immer noch zu steigen! Erst ein Wechsel auf die andere Talseite aus dem Einzugsbereich der Wolken heraus brachte die ersehnten Sinkwerte. Froh, wieder am Boden zu sein, waren wir uns einig, auch bei diesem Flug viel gelernt zu haben.

Moni hatte unterdessen die Zeit genutzt, den italienischen Freifliegern einen Geheimtipp zu entlocken und so sind wir über den atemberaubenden Passo San Boldo nach Revine Lago gefahren. Da wir uns nicht auskannten, haben wir uns den Weg nach oben gesucht. Über einen schmalen Weg (Straße konnte man das nun wirklich nicht nennen), auf dem sich asphaltierte Stücke mit einer Schotterpiste abgewechselt haben, ging es 850 Höhenmeter nach oben.

Aber was für ein Ausblick erwartete uns am Startplatz "La Posa"! Nach ein paar Erinnerungsfotos konnten wir nicht schnell genug in unsere Overalls kommen. Der folgende Soaringflug im sanften Hangaufwind war ein Genuss, stressfreies Dahingleiten, die Landschaft ansehen und sich keine Sorgen machen müssen, den riesigen, vom Start an gut sichtbaren Landeplatz zu treffen! Der Flug entschädigte uns voll für den Stressflug vom Monte Avena ein paar Stunden zuvor! Das ist es, was Moni auszeichnet und was die Flugsafari ausmacht! Kontaktfreudig, wie sie ist, schnappt sie bei Zufallsbekanntschaften einen Tipp auf, fährt kurzentschlossen hin und heraus kommt ein absolutes Highlight der Flugsafari, das lange in Erinnerung bleibt.

Am offiziellen letzten gemeinsamen Abend haben wir uns bei Moni, Josh und Otti für die gelungene Woche und professionelle Betreuung erkenntlich gezeigt. Netterweise wurden wir von den Gastgebern sogar mit Live-Musik bedacht. In weinseliger Laune wurde mein neu erworbener Schirm (U-Turn Emotion 2) prompt "Sabrina" getauft.

Ein neuer Tag bringt bei Moni meist ein neues Fluggebiet. Mit gepackten Koffern sind wir nach Levico Terme gefahren. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir den Bereich vor dem Starplatz voller Wettkampfpiloten vorfanden. Da diese jedoch noch auf ihr Briefing warteten, hatten wir reichlich Zeit für einen Geländeerkundungsflug. Anschließend konnten wir den Cracks beim Start mit ihren Hochleistern zusehen. Da konnten wir das volle Programm sehen, vom Bilderbuchstart über Startabbrüchen bis zum Sturz ins Gelände nach Klapper direkt nach dem Start.

Die Erkenntnis, dass die Cracks auch nicht besser starten als wir, hat uns die Angst vor "peinlichen" Startabbrüchen genommen. Das passiert einfach auch erfahrenen Piloten immer wieder. Sofort sind dann aber helfende Hände bereit und bereiten den Schirm für den nächsten Start vor. Auch davon kann man lernen! Nach dem Start des letzten Wettkampfpiloten war das "Window" dann für uns wieder "open" für einen zweiten Flug.

Wir haben unserer Rückreise ins Stubaital noch einmal für eine Pizza am Brenner unterbrochen, fast schon eine Tradition. Moni hat inzwischen natürlich ein Zimmer für die letzte Nacht in Neustift organisiert. Am Abreisetag zeigte sich das Stubaital noch einmal von seiner besten Seite, so dass sich ein Teil von uns entschlossen hat, die Safari mit einem Abschiedsflug vom Elfer zu krönen.

Im Namen der gesamten Truppe ("Long-Finger-Flyer") möchte ich Moni, Josh und Otti für die herzliche Betreuung und den weit überdurchschnittlichen Einsatz danken!

Carsten

Nr.

Datum

Gebiet

Startplatz

Höhe

Landung

Differenz

1

22.05.

Stubaital

Elfer Startplatz

1770 m

Neustift

793 m

2

22.05.

Stubaital

Elfer Startplatz

1750 m

Neustift

771 m

3

23.05.

Stubaital

Elfer Startplatz

1770 m

Neustift

790 m

4

23.05.

Stubaital

Elfer Startplatz

1770 m

Neustift

794 m

5

23.05.

Stubaital

Elfer Startplatz

1771 m

Neustift

794 m

6

24.05.

Bassano

Panettone

1538 m

Garden Relais

1375 m

7

24.05.

Bassano

Da Bepi

805 m

Garden Relais

645 m

8

25.05.

Bassano

Panettone

1518 m

Garden Relais

1359 m

9

25.05.

Bassano

Da Bepi

798 m

Garden Relais

639 m

10

26.05.

Revine Lago

La Posa

1081 m

Lago

856 m

11

26.05.

Feltre

Monte Avena

1368 m

Feltre

1070 m

12

26.05.

Feltre

Monte Avena

1381 m

Feltre

1082 m

13

28.05.

Levico Terme

Vetriolo

1479 m

Levico

863 m

14

28.05.

Levico Terme

Vetriolo

1479 m

Levico

863 m

15

29.05.

Stubaital

Elfer Startplatz

1770 m

Neustift

794 m

 

Inge und Manfred zur Stubai-Flugsafari:
werde bei nächster Gelegenheit sehr gerne wiederkommen!

Die von Monika Eller geleitete Flugsafari zu buchen war in meiner bisher recht kurzen Fliegerlaufbahn eine meiner besten Entscheidungen. Diese rundum gelungene Woche hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen; die Ereignisse sind immer noch sehr präsent…

Ein großes Lob an die Kurs-Leiterin Moni Eller: Ihre Ortskenntnisse und ihre Kontakte zu den Ortsansässigen haben sich für die Teilnehmer der Safari mehr als bezahlt gemacht. Moni war immer gut vorbereitet und hatte immer ein Alternativprogramm parat.

Innerhalb einer traumhaften Kulisse und einer sehr harmonischen und angenehmen Kursgruppe gestaltete Moni ein rundum gelungenes Programm. Unsere Gruppe bestand anfangs aus 5 Teilnehmern: Jörg, John, Jürgen, Markus und mir; später gesellte sich dann noch der "Überflieger" Tom dazu. Am Anfang der Woche wurden die individuellen Ziele festgehalten, sowie die Gruppenziele formuliert. Es stellte sich heraus, dass alle ungefähr den gleichen fliegerischen Kenntnis- und Erfahrungsstand mitbrachten.

Und dann ging's los: Elfer, Schlick, Padasterkogel, Kössen, Sand in Taufers… 6 Flugberge/Fluggegenden in 6 Tagen! Man erhielt einen Eindruck von den verschiedenen Fluggebieten und konnte persönlich seinen fliegerischen Ambitionen nachkommen – Kampf, Schweiß, Spaß, Gaudi, Herzlichkeit… alles inklusive! Moni versteht es, einen mitzureißen, zu motivieren, die Qualitäten des Einzelnen hervorzuheben und dennoch auch die positive Gruppendynamik zu forcieren.

Auch die nichtfliegenden Partner wurden von Anfang an perfekt integriert, hatten Auswahlmöglichkeiten; Manni kam sogar in den Genuss eines Sightseeing-Tandemflugs.

Ich persönlich habe mich in der Woche rundum wohl und gut aufgehoben gefühlt. Fliegerisch konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln (Rückwärtsstart üben, Handling und Thermikfliegen verbessern…) und trotz einer negativen Flugsituation stand ich am nächsten Tag mit mentaler Unterstützung von Moni wieder am Berg.

Liebe Moni, Dank Dir noch mal für die schöne Woche! Dein sehr herzliches und immer kompetentes Auftreten hat mir sehr imponiert! Ich werde bei nächster Gelegenheit sehr gerne wiederkommen! Und ich glaube auch Manni ist mittlerweile soweit: Er will demnächst bei Dir "schnuppern".

Liebe Grüße,
Inge und Manfred

Jürgen zur Stubai-Flugsafari FW59.10:
fliegerisch sicher wieder ein Stück weiter gebracht

Wie schon am Telefon erwähnt, hat mir die Flugsafari wirklich sehr (!!!) gut gefallen und mich fliegerisch sicher wieder ein Stück weiter gebracht.

Meine im Eingangsgespräch benannten Ziele habe ich alle erreicht. Was will man mehr. Toll!

Besonders gut fand ich die kleine Gruppengröße, die persönliche Betreuung  (insbesondere wenn man schon mal beim TT-Training in Lüsen war) und die Flexibilität bzgl. Fluggeländeauswahl.

Die Gruppe war auch hinsichtlich ihrer Zusammensetzung ziemlich perfekt, da wir alle einen ähnlichen Trainingsstand hatten.

Loben möchte ich auch explizit Dich als Fluglehrerin und Guide, sowohl was fliegerisches Know-How, die Geländekenntnis, deinen persönlichen Einsatz als auch als deine Qualitäten als Stimmungsmachererin angeht ;-).

Das Highlight war aus meiner Sicht natürlich der Hüttenabend mit dem Rückflug ins Stubaital. Das war wirklich toll und auch angesichts meiner 3 Fehlstarts bzgl. Dramaturgie kaum zu überbieten...

Als ich schon ein paar Minuten nach meinem Start an der Wolkenbasis auf knapp 3000m angekommen war und die ganze Spannung abgefallen ist, war ich wirklich emotional bewegt.. ;-)

Das Kreuzjoch wäre mir sicher noch ein bißchen besser in Erinnerung, wenn ich mich nicht selbst versenkt hätte ;-). War aber trotzdem gut, habe mich ja wieder hochgekämpft. Die Mountainbike-Drohung hat also gewirkt...

Kössen war auch super, einschließlich der Barfußaktion im 4-Sterne Hotel.

Negatives fällt mir leider nicht ein. Ich würde dir gerne etwas konstruktive Kritik zurückgeben, aber um ehrlich zu sein, hat mir die Woche so gut gefallen, dass ich nichts zu verbessern habe.. Tja!

Also Moni, vielen Dank für die schöne Woche. Ich komme wieder!

Liebe Grüße: Jürgen

Jörg zur Stubai-Flugsafari FW59.10:
Diese Woche [...] war unglaublich wertvoll für mich

Diese Woche im Stubaital und in den weiteren Fluggebieten war unglaublich wertvoll für mich. Ich konnte mein Wissen und meine Kenntnisse vom Gleitschirmfliegen auffrischen und wesentlich erweitern. In wenigen Tagen so viel fliegen zu können, ist für uns Flachlandtiroler schon etwas Besonderes. Umso schöner war es, dass die Gruppe so klein und fast schon familiär war. So hattest Du nicht mehr Last mit uns als ohnehin, und wir fühlten uns stets wohlbehütet.

Deine Orts- und Wetterkenntnisse sorgten dafür, dass wir immer zur rechten Zeit am rechten Ort waren und die bestehenden Möglichkeiten hervorragend nutzen konnten. Die Bereitschaft, Deinen Bus intensiv einzusetzen, machte die ganze Fahrerei so wunderbar unkompliziert. Die guten Kontakte zu Paul und Agi brachten uns einen wunderschönen Hüttenabend am Padasterkogel und einen richtig geilen Flug von dort ins Stubaital. Für mich war er das Highlight der Woche!

Sonst war ich meist der Abgleiter (natürlich nur, weil es thermisch inaktiv war und der Temperaturgradient nicht mehr zuließ!), doch da konnte ich unter Deiner Anleitung als erster richtig aufdrehen und ins Nachbartal übersetzen. Nachdem ich beim Steigen schon sehen konnte, dass Deine "Wegbeschreibung" tatsächlich so simpel war, konnte ich mit einem sicheren Gefühl über den Grat abhauen.

Ich finde, Du hast alle Teilnehmer in einem guten Maße gefordert und gefördert. Beides ist wichtig für alle, die sich weiterentwickeln wollen. Deine Geduld brachte uns die nötige Ruhe am Startplatz, auch wenn ich erst beim dritten Versuch rückwärts rauskam oder John wie wild mit den Armen ruderte. Florinas Rückwärtstwist am Kreuzjoch wird mir auch lange in Erinnerung bleiben ;)

Das Wichtigste ist aber, dass der Spaß nicht zu kurz kam. Ein lockerer Spruch kam immer! Wenn einem das Lernen, Trainieren und Üben Spaß macht, ist das umso effektiver. Und wenn ich das richtig gesehen habe, hat diese Woche mit uns Flachländern auch Dir Spaß gemacht. Somit hatten wir eine Win-Win-Situation - besser geht's nicht!

Sehr schön fand ich auch, dass Du die Begleiterinnen und Begleiter (Bärbel, Manni, Tom's Frau) bei diesem wenig familienfreundlichen Hobby so toll integriert hast. Und das ganze Drumherum - Baden gehen, Grillen, Brotzeiten etc. - hat auch einfach perfekt gepasst und die Woche über das eigentliche Fliegen hinaus unheimlich bereichert.

Die Flugsafari im Stubaital ein rundum genialer Gleitschirm-Trip für mich. Ich danke Dir für die wunderbaren Tage und werde garantiert mal wieder vorbeischauen und meinen Schirm im Stubaital in den Himmel hängen!

Bis dahin ganz liebe Grüße aus Wiesbaden und HAPPY LANDINGS!

Jörg

Inge zur Stubai-Flugsafari FW59.10:
ein rundum gelungenes Programm

Die von Monika Eller geleitete Flugsafari zu buchen war in meiner bisher recht kurzen Fliegerlaufbahn eine meiner besten Entscheidungen. Diese rundum gelungene Woche hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen; die Ereignisse sind immer noch sehr präsent…

Ein großes Lob an die Kurs-Leiterin Moni Eller: Ihre Ortskenntnisse und ihre Kontakte zu den Ortsansässigen haben sich für die Teilnehmer der Safari mehr als bezahlt gemacht. Moni war immer gut vorbereitet und hatte immer ein Alternativprogramm parat.

Innerhalb einer traumhaften Kulisse und einer sehr harmonischen und angenehmen Kursgruppe gestaltete Moni ein rundum gelungenes Programm. Unsere Gruppe bestand anfangs aus 5 Teilnehmern: Jörg, John, Jürgen, Markus und mir; später gesellte sich dann noch der "Überflieger" Tom dazu. Am Anfang der Woche wurden die individuellen Ziele festgehalten, sowie die Gruppenziele formuliert. Es stellte sich heraus, dass alle ungefähr den gleichen fliegerischen Kenntnis- und Erfahrungsstand mitbrachten.

Und dann ging's los: Elfer, Schlick, Padasterkogel, Kössen, Sand in Taufers… 6 Flugberge/Fluggegenden in 6 Tagen! Man erhielt einen Eindruck von den verschiedenen Fluggebieten und konnte persönlich seinen fliegerischen Ambitionen nachkommen – Kampf, Schweiß, Spaß, Gaudi, Herzlichkeit… alles inklusive! Moni versteht es, einen mitzureißen, zu motivieren, die Qualitäten des Einzelnen hervorzuheben und dennoch auch die positive Gruppendynamik zu forcieren.

Auch die nichtfliegenden Partner wurden von Anfang an perfekt integriert, hatten Auswahlmöglichkeiten; Manni kam sogar in den Genuss eines Sightseeing-Tandemflugs.


Ich persönlich habe mich in der Woche rundum wohl und gut aufgehoben gefühlt. Fliegerisch konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln (Rückwärtsstart üben, Handling und Thermikfliegen verbessern…) und trotz einer negativen Flugsituation stand ich am nächsten Tag mit mentaler Unterstützung von Moni wieder am Berg.

Liebe Moni, Dank Dir noch mal für die schöne Woche! Dein sehr herzliches und immer kompetentes Auftreten hat mir sehr imponiert! Ich werde bei nächster Gelegenheit sehr gerne wiederkommen! Und ich glaube auch Manni ist mittlerweile soweit: Er will demnächst bei Dir "schnuppern".

Liebe Grüße,
Inge und Manfred

Carsten zur Stubai-Flugsafari FW58.10:
Dann fahren wir halt nach Monaco...

Was hatte ich mich auf die Woche Fliegen im Stubaital gefreut, doch ich hatte mal wieder Pech: Eine vernichtende Wettervorhersage mit Staulage am Alpennordrand und lang anhalteneden Niederschlägen mindestens bis Wochenmitte.

Schnell war mir klar, dass auch Südtirol wegen Nordfön keine Alternative sein konnte. Vielleicht Bassano, das soll doch gegen Nordwind ganz gut abgeschirmt sein?  Also habe ich Moni angerufen, um ihre Einschätzung zu hören.

"Dann fahren wir halt nach Monaco, da ist das Wetter gut", sagte sie mir. "Das kann unmöglich ihr Ernst sein", habe ich mir noch gedacht, doch als ich mich erinnert habe, wie Moni gestrickt ist, wusste ich sofort, dass es tatsächlich ihr Ernst war! Also habe ich mich schnell beim APC- Stubai angemeldet, habe gepackt und bin losgefahren.

Im Stubaital angekommen, traue ich meinen Augen kaum, als mir Autos mit Schneehaube entgegenkommen, doch es wird schnell zur Gewissheit: In Neustift schneit es! Und das mitten im Juni! Kurze Zeit später kommt Moni mit einem Allrad-Bus vorgefahren. Schnell die Klamotten umgeladen und los geht’s Richtung Süden.

Es folgt eine lange Fahrt bei Dauerregen. Bei einer Tankpause irgendwo in Italien ist der Regen bereits wärmer als im Stubaital. "Das regnet nun schon seit 2 Wochen", erzählt man uns sichtlich angefressen.  Haben wir doch einen Fehler gemacht? Doch als wir aus einem der unzähligen Tunnel herausfahren, sehen wir plötzlich blauen Himmel und als wir aus einem weiteren Tunnel herausfahren und das Mittelmeer sehen, lacht uns die Sonne entgegen.

Nach einer weiteren Stunde sind wir an unserem Ziel angelangt. Es folgen 3 Tage mit Flügen, die uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Das ist schon ein besonderes Erlebnis, vom Mont Gros Richtung Monaco zu starten, den Leuten im V-Hotel zuzuwinken und schließlich am Strand von Roquebrune zu landen. Was bei den Jahresabschluss-Flugreisen nach Monaco nicht möglich ist, haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen: Das Baden im azurblauem Meer!

Tagsüber ist der Strand voller Badegäste, also sind wir ins Hinterland nach Sospel gefahren. Dank Allradbus werden wir von Moni direkt bis zum Startplatz chauffiert! Die Zeit der Genussflüge ist nun vorbei, Moni lässt uns arbeiten: Ohren anlegen und beschleunigen, immer und immer wieder, bis keiner von uns mehr die äußeren A-Leinen suchen muss, sondern einfach reingreift. Können wir auch alle noch Nicken und Rollen? Nach einem weiteren Flug weiß Moni Bescheid. Zum Abschluss folgen wir noch einem Tipp von einem Einheimischen und erleben einen schönen Thermikflug mit 890m Höhenunterschied.

Nach 3 tollen Tagen an der Cote d’ Azur geht es zurück Richtung Stubaital. Bei einem Tankstopp in Südtirol merken wir, dass wir mit Monaco die richtige Entscheidung getroffen haben, denn uns pfeift ein heftiger Nordwind um die Ohren.

Deutschland spielt, also unterbrechen wir unsere Rückfahrt am Brenner zum Public Viewing in einer Pizzaria. Satt und zufrieden setzen wir die Reise fort und freuen uns, dass es im Stubaital inzwischen wärmer und trocken ist. Die Wettervorhersage für Donnerstag und den Rest der Woche ist vielversprechend und wir werden nicht enttäuscht: Zwei Thermikflüge vom Kreuzjoch, einen Soaringflug vom Elfer und einen Genussflug vom Rofan über den Achensee.

 

Gebiet

Start

Höhe

 Landung

Höhe

Differenz

 Sospel

Monte Agaisen

744 m

 Sospel

347 m

397 m

 Sospel

Monte Agaisen

754 m

 Sospel

347 m

407 m

 Monaco

Mont Gros

671 m

 Roquebrune 
Cap St. Martin

12 m

659 m

 Sospel

Monte Agaisen

736 m

 Sospel

339 m

397 m

 Sospel

Monte Agaisen

734 m

 Sospel

334 m

400 m

 Monaco

Mont Gros

665 m

 Roquebrune 
Cap St. Martin

5 m

660 m

 Sospel

Monte Grosso

1231 m

 Sospel

339 m

892 m

 Stubaital

Kreuzjoch

2060 m

 Neustift

976 m

1084 m

 Stubaital

Elfer Startplatz

1847 m

 Neustift

984 m

863 m

 Stubaital

Kreuzjoch

2068 m

 Fulpmes

919 m

1149 m

 Rofangebirge

Rofan

1759 m

 Maurach

949 m

810 m

Am letzten Abend fragt mich Moni, was uns am besten gefallen hat. Natürlich, die Flüge in Monaco waren ein unvergessliches Erlebnis, aber das gilt auch für die Flüge im Stubaital und vom Rofan. Wir haben so viel gelernt, so viele Startplätze bei verschiedenen Windbedingungen gesehen und haben uns immer sicher gefühlt. Hinsichtlich der Flüge muss ich ihr also die Antwort schuldig bleiben, aber das Herausragende an der Flugsafari ist Moni selbst!

Mal ehrlich, wer sonst würde für vier (!) Kunden aus der Stubai-Flugsafari eine Europa-Flugsafari machen und den Ritt nach Monaco und zurück auf sich nehmen? Wie einfach wäre es für sie gewesen zu sagen "tut mir leid, Leute, aber Mistwetter Im Stubaital, Fön in Südtirol, das ist halt die Großwetterlage, da kann man nichts machen..."

Thilo & Yvonne zur Stubai-Flugsafari FW67.09:
Was will das Fliegerherz mehr?

Wir danken euch nochmal herzlich für die tolle Zeit, die wir mit euch in der Stubai Flugsafari verbringen durften. Unvergessliche Momente, manchmal auch der Ruhe - wenn Uwe und Günter das zuließen, sowie jeden Tag tolle Flüge bei bestem Wetter. Was will das Fliegerherz mehr?

Aber mehr ging doch noch - die familiäre Atmosphäre die Ihr immer wieder ausgestrahlt habt, die optimale Betreuung, sowie die "Alles- möglich- machen- Einstellung" - man fühlte sich nicht nur als Gast, sondern für kurze Zeit als Teil der Stubai-Fliegerfamilie.

Ich weiß, man sollte verschiedene Urlaubsreisen nicht miteinander vergleichen, aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme und muss sagen, dass die Stubai Flugsafari mein bislang schönster Paragliding-Urlaub war. Macht weiter so - bis zum nächsten Mal (Winterfliegen!)